Programm der 1. Nacht der Deutschen Vielfalt am 2. Oktober 2008
20 h - multikulti – Was ist zu tun?
Eine Diskussion zur Vielfalt in der Medienlandschaft
Zum Auftakt der 1. Nacht der Deutschen Vielfalt diskutieren Politiker, Medienexperten und -vertreter. Wie kann Vielfalt in der Medienlandschaft zum Ausdruck kommen? Wie lässt sich die Diskrepanz zwischen Konzepten und Handeln überwinden? Mit:
Christoph Singelnstein (Hörfunkdirektor rbb)
Günter Piening (Integrationsbeauftragter Berlin)
Björn Döring (Künstlerischer Leiter Arena und popdeurope)
Gió Di Sera (StreetUniverCity Berlin)
Ilona Marenbach (Chefredakteurin radiomultikulti)
Pit Schultz (Medienberater, Klubradio GmbH)
Moderation: Mark Terkessidis
Haus der Kulturen der Welt | Eintritt frei

21 h - Große Gala der Straßenmusik
Master of Ceremony: Eric D. Clark
Von Ska bis Swing, von Klassik bis Folklore.
Nach der Podiumsdiskussion richtet Eric D. Clark seine Gala der Straßenmusik aus. Der umtriebige House- und Techno-Musiker aus San Francisco, seit Jahren in Berlin ansässig, zeichnet verantwortlich für die Auswahl von zehn Formationen, die sich auf den Straßen Berlins hervorgetan haben. Von Ska bis Folk, von Klassik bis Swing reicht die Bandbreite: Berlin ist für Musiker aus aller Welt ein attraktiver Standort.
Mit Musikern aus u. a. China, USA, Ukraine, Rumänien, Spanien. Direkt von den Straßen Berlins – ausgesucht und moderiert von Eric D. Clark. Mehr Infos zu den Musikern...
Haus der Kulturen der Welt | Eintritt frei

23.55 h - Die Nacht der Deutschen Vielfalt in den Clubs der Stadt
Deine Unterschrift für multikulti.
In Zusammenarbeit mit www.clubcommission.de und www.berlin-music-commission.de

Außerdem:
ab 17 h - DIE NACHT nach RAMADAN – ein Kulturfest für Berlin?!

Panel: 17-19 h / Konzerte: ab 20 h
Kulturbrauerei | Kesselhaus und Maschinenhaus mehr bei piranha events...

20 h - It must schwing!
New-Orleans-Jazz mit der Jazzfamily-Berlin (live)
Pfefferberg

In den Stunden vor dem Tag der Deutschen Einheit – die Nacht der Deutschen Vielfalt, eine stadtweite Aktion des Rats für die Künste.

Über 15 Millionen Migranten leben in Deutschland, davon über 800.000 in Berlin. Dass Vielfalt die deutsche Gesellschaft auszeichnet, wird zwar offiziell anerkannt, kommt jedoch im Alltag der Institutionen oftmals nicht zur Geltung. Dieses Defizit zeigte sich kürzlich wieder in der Entscheidung, den Sender radiomultikulti zu schließen. Der Rat für die Künste, das unabhängige Gremium der Kulturschaffenden in Berlin, initiiert mit der Nacht der Deutschen Vielfalt eine Reihe von Aktionen zur Förderung der kulturellen Diversität. Die erste Ausgabe ist dem Sender radiomultikulti gewidmet.

Eine Initiative des Rates für die Künste
Der Rat für die Künste vertritt als gewähltes unabhängiges Gremium die Berliner Kultur. Die Mitglieder des Rates sind 22 Persönlichkeiten, zu denen sowohl Kulturschaffende bekannter Berliner Kulturinstitutionen als auch freischaffende Künstler gehören. Der Rat für die Künste berät über alle anstehenden kulturellen Fragestellungen, versteht sich als Vermittler zwischen Politik und kultureller Praxis und gibt Anstöße für zukünftige Entwicklungen im Interesse der Kultur in der Stadt und der in ihr lebenden Menschen. Sprecher des Rat für die Künste sind Leonie Baumann, Geschäftsführerin Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, und Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt.
 
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